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10: Provokation

Thema Nummer 10: Provokation

wasgehtApp Folge 10Julia und Malte sind wieder da. Nach einigen Monaten Winterschlaf melden sie sich zurück. Und es ist so viel passiert: Da waren das #Bombergate und Julias Austritt aus der Piratenpartei. Der wasgehtApp podcast ist ein Jahr alt geworden und dies ist obendrein die zehnte Episode, ein kleines Jubiläum.

In dieser Folge fügt sich all dies zum Oberbegriff Provokation zusammen: Es geht um die Frage, wie die Menschen im Netz miteinander umgehen. Im Internet wird provoziert, was das Zeug hält. Wo geschieht dies zurecht (z.B. gegen Nazis)? Und wo schießen Provokationen über das Ziel hinaus? Wie kommt eine 14-jährige darauf, eine amerikanische Fluggesellschaft zu bedrohen? Und wieso müssen Drohungen und Beleidigungen aus dem Netz ernst genommen werden, die in der Offline-Welt allenfalls für ein müdes Lächeln sorgen würden?

Außerdem: Der Heartbleed Bug und seine Folgen. Müssen wir die Vorstellungen von Privatsphäre überdenken? Und werden Julia und Malte am Ende dieser Folge gemeinsam singen? Die Antworten gibt es in unserem Podcast.

Links:


 

4 Kommentare zu "10: Provokation"

  • korbinian says

    hallo julia & malte

    ich hab mich gefreut euch mal wieder zu hören, weil ich eure stimmen mag und eure meinungen schätze. ich bin aber ein bisschen enttäuscht. bitte nehmt das nicht persönlich – aber diese folge fand ich nicht so gut.
    die einschätzung von julia zu bombergate und piraten fand ich noch einigermaßen interessant – ein zweiergespräch kam im anschluss aber leider überhaupt nicht zustande. gefühlt 95% der redezeit hatte julia – malte hat eigentlich spannende fragen gestellt. die antworten von julia empfand ich leider als recht seicht. wäre kein problem gewesen wenn das ein gespräch gewesen wäre. es war aber ein interview – dass kapitalismus verroht und jetzt jeder vermeindlich ungefiltert seinen scheiß ins netz reinschreiben kann (wie ich es jetzt gerade tue) empfinde ich als eine plattitüde. inhaltlich gibts da leider deswegen ziemlich wenig zu kommentieren.
    julia meinte am ende dass sie diese gesprächsebene mit malte mag. da hab ich kurz laut gelacht. welches gespräch? ich würde mir mehr inhaltlichen streit wünschen. wenn der unter euch zwei nicht drin is – ladet euch doch gäste wie in der vergangenheit ein. ich fühl mich ein bisschen schlecht wegen der kritik, aber nach dem anhören des podcasts fühlte ich mich auch ein bisschen schlecht.

    viele grüße, korbinian

  • Georg says

    Du siehst also immer noch die Dresdener Bombenopfer einfach undifferenziert als Nazis?
    Nach der Logik war ein Herr Vonnegut qua Ortsanwesenheit auch einer.

  • Sven Mayer says

    Wie mit den Socken: Rechts wurde kurzerhand auf Links gezogen
    Abstimmungen sind für diese Sekte nur dann zulässig, wenn sie den eigenen Interessen dienen. Alles andere passt nicht in deren arg ramponiertes, geistig- ideologisches Kleinst-Weltbild. Insbesondere beim Kampf gegen das „falsche“ Gedankengut hat man schon vor langer Zeit einige Grenzen überschritten und bedient sich seither lieber dieser Mittel. Sei es ideologischer, polemischer oder handgreiflicher Natur. Ein Unterschied im Handeln zur braunen Suppe, die sie ja eigentlich bekämpfen wollen, ist fast nicht mehr feststellbar.
    Zu diesen für diese Polithools „echten“ Abstimmungen gehören beispielsweise solche Abstimmungen und Umfragen, wenn die sie sich insbesondere um das „Klatschen“ von Nazis drehen. Auch, wenn sie nur durch 80 Personen in so einem liquiden Feedback getätigt werden, sind das die einzigen Umfragen, die als Legitim betrachtet werden.[2] Wobei auch hier gilt: „Nur die richtigen Fragen dürfen gestellt werden. Die daraus resultierenden Ergebnisse müssen auch den korrekten, vorbestimmten Ausgang genommen haben“. Ansonsten sind solche LQFB-Initiativen nämlich auch nur Mist.
    Es gibt natürlich auch Spaßvögel wie Chan Hin, die sowieso alles besser können. Und weil diese Umfrage eben nicht von ihm ist, kann eine solche Umfrage ja nur Mist sein.
    Ein weiteres Detail fällt auf, wenn man etwas genauer hinsieht. Den meisten Piraten (fast 70%) ist ein Rechtsrutsch nicht aufgefallen bzw. wird nicht als problematisch betrachtet. Es gibt einfach keinen, den sehen nur die Phantasten der Antifa-Sekte rund um Höfinghoff und beispielsweise Rydlewski.
    Quelle: https://twitter.com/Street_Dogg
    Genau diese Rydlewski lässt sich daraufhin theatralisch zu einem Statement bewegen, das durchaus Relevanz für Europa und auch Deutschland hat, jedoch nichts mit der Piratenpartei im Konkreten zu tun haben kann!
    Wenn man die Absichten dieser Polithools offen anprangert, ihnen zu verstehen gibt, dass sie aus einem minder entwickelten Selbstwertgefühl heraus ihre verdrehten Parolen in die Welt posaunen, dann werden sie beleidigt reagieren. Dann verdrehen sie Fakten, stellen Schlussfolgerungen auf, die mit der Realität so wenig zu tun haben wie Edelsteine mit Glasperlen. Nicht zu vergessen, jeder ihrer eingeforderten Ansprüche an die Allgemeinheit ist bitte auch nur durch diese Allgemeinheit zu erfüllen. Ihnen obliegt die Hoheit über Kritik und Duldung. Meinungsfreiheit ist nur dann akzeptabel, wenn die Meinung der Polithools anstandlos wiedergekäut wird. Kritik ist dieser Art Mensch zuwider bis scheißegal.

  • Dominik says

    Hmm… Ich tue mich auch gerade schwer damit, diesen Kommentar in den richtigen Kontext zu rücken. Text ist nun mal ein sehr beschränktes Medium, in Audio würde das besser funktionieren… /meta
    Aaalso: Ich höre euch schon seit der ersten Folge, und musste leider feststellen, dass ihr mit fortschreitender Episodenzahl oberflächlicher werdet, worunter die Qualität sehr leidet. Ich hatte schon gar keine Lust mehr auf die 10. Folge, weshalb die jetzt auch fast einen Monat ungehört in meinem Podcatcher lag…
    In dieser Folge hat Julia aber einige so absurde Positionen vertreten (Stichwort Nazi-Demos, Snowden, Heartbleed…) dass es auf einmal wieder hochspannend wurde, ihr zuzuhören (wenn auch in einer Weise, in der ich sonst nur CDU-Politikern zuhöre, wenn die ihre Standpunkte vortragen 😀 ).

    Wie dem auch sei, die nächste Folge werde ich wieder sofort anhören, also könntet ihr das als Erfolg sehen… oder so…

    (Irgendwie war das jetzt alles meta. Entschuldigung dafür. Aber für eine vollständige inhaltliche Kritik haben Text-Kommentare hier wirklich eine zu geringe Informationsrate.)

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